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In der kalten Jahreszeit wird das Haus der Dahlins
in eine Kerzenfabrik umgewandelt. Erst wenn der Wachsduft im hintersten
Eck des letzten Zimmers zu riechen ist, hat die Hauptproduktionszeit
begonnen. Der Boden ist bedeckt von einer hauchdünnen Wachsschicht.
Der Holzofenherd steht voller Töpfe mit geschmolzenem Wachs.
Welche Farbe sich in welchem Topf befindet, ist selbst für
geschulte Augen nicht immer zu erkennen. Erst nachdem eine Kerze
fertig gestellt ist, erkennt man die Farbe des Wachses. Obwohl man
jedoch das gleiche Wachs für mehrere Kerzen benutzt, ähnelt
sich keiner der Anderen. Jede gegossene Kerze ist eine Überraschung,
die lange auf sich warten läst. Bis dem man eine fertige Kerze
in der Hand hält, können schon mal 12 Stunden vergehen.
Ist man zu voreilig und kann diese Wartezeit nicht abwarten zerstört
man die Kerze, da das Wachs sich noch nicht genügend gehärtet
hat. Probleme kann es auch dabei geben, die Kerze aus ihrer Gussform
herauszuholen. Dabei sind auch schon einige der schönsten Kerzen
zerbrochen.
Die Dahlins gießen jedoch nicht nur, sonder ziehen auch Kerzen
aus Bienenwachs. Das Kerzenziehen ist ein langwieriger Prozess,
bei dem auch viel Geduld benötigt wird.
Ein
Problem ist der Mangel an Kerzenwachs. Daher bitten wir Sie für
uns Wachsreste zu sammeln. Der Erlös der verkauften Kerzen
geht selbstverständlich an NETZWERK RAFAEL.
Jeder
weggeworfene Wachsrest ist eine verlorengegangene Spende
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